Performance-Art: Bone 17

BONE 17 - Bone PerformanceDas Berner Performance Art Festival Bone ist zum Treffpunkt der nationalen und internationalen Performance-Szene geworden. Heuer geht das Festival der Aktionskunst vom 2. – 7.12. bereits zum 17. Mal über die Bühne, wobei als Spielstätte das Schlachthaustheater, die Stadtgalerie, das Kunstmuseum Bern, das Fenster zur Gegenwart im Progr, die Galerie DuflonRacz und viel öffentlicher Raum miteinbezogen wird. Seit 2011 steht das Bone unter der Leitung des langjährigen Performance- und Installations-Artisten Valerian Maly. Der 55-jährige ist Kunstpreisträger der Stadt Bern und bekannt für seine «InstallActions», die Installation und Aktion verbinden.

Herr Maly, die Disziplin der Performance Art zu definieren ist ja nun nicht ganz einfach.

Ich würde zur Erklärung gerne einen Vergleich mit dem Theater ziehen. Im Unterschied zum Theater ist eine Performance meist bild- und nicht sprachbetont. Ein Performer bleibt in der Regel nicht am Text, sondern schafft Spannungen und Zustände, entwirft Bilder, oder noch genauer: Bilder hinter Bildern.
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Im Studio mit The Monofones

Wir hauen mit The Monofones in drei Tagen die neue Platte «Nuts» rein. Und so geht das:

IMG_4292Teil 10: SO 14.30h
Und zum Abschluss setzt er dann noch zu einem Wurlitzer-Gast-Solo an, unser Mischgott.
Die letzte Spur ist aufgenommen, wir räumen Flaschen weg, verfrachten Instrumente und Keuchhusti in den Kofferraum und freuen uns auf die Plattentaufe von «Nuts» am FR 3.4. im ISC Bern und am SA  11.4. im Helsinki Züri. So long, Soma, du warst gut zu uns. Ade Messi

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Todsichere Erfolgsrezepte – oder auch nicht

erfolgUmwerfend komisch und allzu menschlich: Grazia Pergoletti und Lea Schmocker mimen in ihrem ersten gemeinsamen Stück «Wegen grossen Erfolgs» Seminar-Expertinnen mit düsterer Olympiade-Vergangenheit.

Schritt für Schritt, beziehungsweise Sprosse für Sprosse die Erfolgsleiter hinaufklettern und so zum Gewinnertyp werden. Nichts Geringeres als das versprechen die beiden Leiterinnen Rita und Cynthia den Besuchern ihres Erfolgsseminars. «Wegen grossen Erfolges» ist die erste gemeinsame Theater-Produktion der beiden gebürtigen Baslerinnen Grazia Pergoletti und Lea Schmocker, die sich als Musikanten und weiteren Schauspieler Moritz Achermann mit an Bord geholt haben. Das Stück rund um die beiden vermeintlichen Erfolgs-Expertinnen ist, um es gleich vorwegzunehmen, köstlich amüsant.
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«Was dr Heilandstonner söu itz emu o settigs?»

stauffer_RossStef Stauffer öffnet in «Bis das Ross im Himmel ist» die Tür zur Welt der 1940er-Jahre und zeigt, welch einschneidende Veränderungen der technischer Fortschritt für Handwerkerfamilien bedeutete.

Er ist doch eigentlich so gar nicht dafür geeignet, in die Fussstapfen des übermächtigen Vaters zu treten, der junge Bub, dessen Werdegang von Geburt an bis zum Eintritt in die Lehre den Haupterzählstrang in «Bis das Ross im Himmel ist» von Stef Stauffer bildet.

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